
Am Montag, den 12. Oktober hatten wir Frau Dr. Maria Gotzen-Dold vom Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung bei uns zu Gast. Ihr faszinierender Vortrag handelte von Textlilien: wo werden sie produziert ?
( auf der ganzen Welt, vor allem aber in der dritten Welt). Wie werden sie produziert ?(oft unter schlimmen, menschenunwürdigen Umständen). Welcher Anteil am Verkaufspreis landet bei den Näherinnen und Schneiderinnen unserer Kleider (1-2%) ?
Ein Hauptproblem ist die sog. „fast fashion“, Kleidungsstücke, die im Wochenrhythmus auf den Markt kommen und von Billigketten vertrieben werden. Sie sorgen für einen gigantischen Berg an Altkleidern, für die es inzwischen keine vernünftige Verwertung mehr gibt.
Am Beispiel der Jeans, von denen sie einige als Anschauungsmaterial dabei hatte, demonstrierte sie, welchen Weg dieses Kleidungsstück zurücklegt, bevor es bei uns in den Verkaufsräumen hängt. Es sind 9 Stationen, jede in einem anderen Land. Am Ende hat so eine Hose anderthalbmal die Welt umrundet, also ca 60 000 km zurückgelegt.
Hätten Sie das gedacht ? Und: muss das sein ? Wie können wir mit unserem Verhalten diesen schlechten Zustand verändern ? Dazu kamen aus den Reihen der Zuhörer zahlreiche
Vorschläge,
