- Kultur -

Unterwegs

Mittwoch 25. März 2020, Brennerei und Gastronomie Greiff in Ersingen

Das Gasthaus „Zum Hirsch“ in Ersingen fällt mit seiner typischen, schönen und ursprünglichen Hofform am Ortsende von Ersingen auf der rechten Seite in Richtung Rißtissen auf. Es hat auch eine reiche Geschichte.Grafik?

Der „Hirsch" oder wie man im Volksmund sagt „der Greiff“ wird schon 1410 erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum 17. Jahrhundert diente die Wirtschaft als öffentlicher Versammlungsraum und sogar fürs Dorfgericht.

Bereits 1641 war für 53 Jahre ein Greiff Wirt und Bauer auf dem Hirsch. 1858 kam dann das Anwesen wieder in den Familienbesitz der „Greiff“.

Über 150 Jahren bewirtschaftet die Familie Greiff nun Gasthaus und Landwirtschaft in Ersingen. Seit 3 Generationen wird dort auch Schnaps gebraut. Otto Greiff, der heutige Besitzer ist bekannt für seine vielfach schon mit Gold- und Silbermedaillen prämierten Schnäpse und Liköre.

Ein schweren Brand vor ein paar Jahren stellte die traditionelle Weiterführung des Betriebes kurzzeitig in Frage. Durch umfangreiche Bau- und Umstrukturierungsmaßnahmen gelang es Tradition und Zukunft für Gastronomie, Brennerei, Landwirtschaft und Beherbergung neu auszurichten.Grafik?

Im Rahmen einer ca. 2,5-stündigen Betriebsführung stellt uns Otto Greiff den ganzen Betrieb mit Brennerei, Gastronomie, Beherbergung usw. näher vor. Am Schluß werden wir bei der Verkostung auch erfahren was man beim Likör erkennen kann, auf was man achten soll usw.

Mittwoch, 25. März 2020, Beginn 13.30 Uhr.
Unkostenbeitrag 6 € incl. Likörverkostung.
Anmeldung im 50plusTreff ab Do. 05.03.2020 , mo-do 16-21 Uhr, Tel. 968625

Mittwoch 15. April 2020, Gold- und Silberwaren + Osterbrunnen

Grafik?Bereits 1372 ist der erste Goldschmied in Schwäbisch Gmünd erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Gold- und Silbergewerbe zum bestimmenden Gewerbe der Stadt. 1921 gab es dort 187 Betriebe mit 5226 Beschäftigten. Mit ca. 2000 Beschäftigten ist es heute immer noch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd.

Vor 150 Jahren schlug in der Ott-Pauserschen Fabrik das Herz der Gmünder Schmuckproduktion. Als älteste noch erhaltene Gmünder Fabrik wurde sie 1986 Kulturdenkmal und seit 1992 Silberwarenmuseum. Wie an keinem anderen Ort ist dort der Fabrikalltag in der Mitte des 19. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar.

In einer 1-stündigen Führung werden wir dies kennen lernen. Anschließend besuchen wir den Schauraum des Edelmetallverbandes und sehen dort was die Schwäbisch Gmünder Schmuck-Betriebe heute herstellen.

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Nach dem Mittagessen fahren wir zum Osterbrunnen Schechingen. Seit 18 Jahren wird dort der Marktplatzbrunnen für ca. 3 Wochen mit rund 12.000 echten und handbemalten Hühner-, Gänse-, Straußen- und Wachteleiern geschmückt. Mit den vielen verschieden Motiven ist der Brunnen ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk. In einer ca. 30-minütigen Führung werden wir mehr dazu sehen und hören.

Mittwoch, 15. April 2020.
Abfahrt 8.00 Uhr mit Bus am Bahnhof Erbach,
Rückkehr ca. 18.30 Uhr,
Kosten 25 € für Fahrt, Eintritte und Führungen.
Anmeldung im 50plusTreff ab Do. 19. März 2020 , mo-do 16-21 Uhr, Tel. 968625